Psychisch- funktionelle Behandlung

Wir therapieren psychisch funktionelle Störungen bei Menschen jeden Alters.


Mit Ergotherapie lässt sich z.B. eine Psychotherapie gut ergänzen. Durch die Therapeutin erlangt der Patient eine andere Sichtweise auf Probleme und kann sich selbst durch gemeinsame Betätigung erfahren. Hier stehen unsere Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Grundlage bilden Gespräche und Teilhabe.  Wir helfen bei der Handlungsorientierung und Struktur für den Alltag.

Neben handwerklich/ gestalterischen Techniken können auch kognitive Übungsverfahren sowie kommunikative und wahrnehmungsfördernde Maßnahmen Aspekte einer Therapie bilden.

Eigene Grenzen kennenlernen, Erfahrungsaustausch, Regeln beachten, kreativ sein, Freude oder sogar Stolz auf die eigene Leistung empfinden – dies sind nur einige Aspekte der Ergotherapie, die jeder Patient individuell erfahren kann. Motivation und Selbstvertrauen sind positive Grundpfeiler des Lebens, die es sich lohnt, zu erarbeiten.

Ziele der Ergotherapie

– Abbau von Ängsten
– Förderung zwischenmenschlicher Kontakte
– Steigerung des (Selbst)Antriebs
– Verbesserung des Selbstwertgefühls bzw. auch der Selbsteinschätzung
– Förderung von Merkfähigkeit, Ausdauer, Konzentration
– Erlangung einer Tagesstruktur
– Kommunikation und Kooperation verbessern
– Stärkung sozialer Kompetenzen
– Kritikfähigkeit steigern


Anmeldung zur Therapie


 

Frau Steffen, als Ergotherapeutin für unsere Praxis tätig, bringt jahrelange Erfahrung im Bereich psychisch-funktioneller Behandlungen mit.

Praxis Einblicke und Behandlungsräume

Praxis Team Übersicht 








Ergotherapeutin Frau Wellnitz ist seit 1993 aktiv und führt psychisch-funktionelle Therapien durch.



STEPPS GRUPPE

Im März 2020 planen wir in unserer Praxis für Ergotherapie mit einer STEPPS Gruppe zu starten. STEPPS steht für Systematic Training for Emotional Predictabillity & Problem Solving und bedeutet so viel wie „Emotionale Stabilität und Problemlösen systematisch trainieren“.

STEPPS ist ein Trainingsprogramm für Menschen mit Schwerpunkt einer Borderline- Persönlichkeits- oder einer Emotionsregulationsstörung.

Es ist keine Therapie, sondern ein ergänzendes 20-wöchiges ambulantes Trainingsprogramm, um spezifische Fertigkeiten im Umgang mit Emotionen zu erlernen und Steuerungen des Verhaltens zu festigen und damit Klinikaufenthalten vorzubeugen.

Die Sitzungen finden wöchentlich, voraussichtlich mittwochs von 17.30 bis 19.30 (inkl. Pause) statt.

Die Gruppengröße in unserer Praxis wird max. 8 Personen umfassen und in der Regel von zwei Trainer/innen geleitet.

Mit einer Heilmittelverordnung für Ergotherapie „Psychisch-Funktionelle Gruppentherapie“ kann an dem Trainingsprogramm teilgenommen werden.

Das Trainingsprogramm gliedert sich in drei Teile:

  1. Die Krankheit erkennen und annehmen (1.-2. Woche)

  2. Fertigkeitentraining zum Umgang mit Emotionen (3.-12. Woche)

  3. Verhaltenstraining (13.- 20. Woche)



DENKSPORTGRUPPE

Außerdem bieten wir, immer dienstags von 9.30 Uhr- 10.15 Uhr, eine kognitive Trainingsgruppe an, nach dem wissenschaftlich auf seine Wirksamkeit geprüften Trainingsprogramm von der Ärztin, Psychologin und Soziologin Dr.med. Franziska Stengel.

Es ist ein gesundheitsorientiertes Training kognitiver Funktionen wie Wahrnehmung, Denken, Gedächtnis, Informationsverarbeitung und Sprache.

Ohne Stress und Leistungsdruck werden die Teilnehmer an kognitive Strategien herangeführt, die zur Bewältigung des Alltags von großem Nutzen sind und können so ihr Selbstvertrauen steigern.

Mit einer Heilmittelverordnung für Ergotherapie „Hirnleistungstraining- Gruppentherapie“ kann an dieser kognitiven Trainingsgruppe teilgenommen werden. Die Gruppenstärke umfasst max. 5 Teilnehmer.



Krankheitsbilder in der Psychiatrie:

  • Depression
  • Burn-Out-Syndrom
  • Mobbing
  • Selbstzweifel
  • Manie
  • Bipolare Störung
  • Angststörungen
  • psychosomatische Erkrankungen

Behandlungsbeispiele

Man muss sich nicht schämen, wenn man innerliche Konflikte austrägt, deren Lösung man allein nicht mehr schaffen kann. Eine Diagnose kann nur ein ausgebildeter Arzt stellen. Ein schwerer Schicksalsschlag, Krankheit, das soziale Umfeld und viele weitere Faktoren können dazu führen, dass die Psyche leidet


Kinder- und Jugendliche
Bei Kindern kann z.B. Mobbing in der Schule zu depressiven Verhalten führen und die Lebensqualität negativ beeinflussen. In der Folge sinkt die Aktivität in der Schule, das Kind zieht sich zurück, die Leistungen stagnieren oder verschlechtern sich. Soziale Kontakte werden weniger, das Verhalten zu  Hause ist verhalten und zurückgezogen. Man findet schlimmstenfalls kaum noch Zugang zum Kind. In der Folge leidet auch die Familie mit.
Hier sollte bestenfalls ein Psychologe zu Rate gezogen werden, in dessen Folge z.B. Ergotherapie eine ergänzende Maßnahme zur Behandlung darstellen kann.




Erwachsene Patienten
Bei Erwachsenen kann Depression oder Burn-Out zum Verlust von Lebensqualität führen, da dies auf alle Lebensbereiche niederfällt. Lustlosigkeit und den Schein wahren, es sei alles normal. Die Emotionen sind zurückgefahren, Empathie ist auf Eis gelegt. Die Gedanken können ins Destruktive abschweifen, schlimmstenfalls sieht man keinen Sinn mehr am eigenen Leben. Diese negative Gedankenspirale ist schlimm und gilt es, zu beseitigen.




Unterstützung durch Ergotherapie
Was helfen kann, ist eine andere Sichtweise, gewohnte Denkweisen zu hinterfragen. Grenzen durchbrechen – sich Stück für Stück das Gute ins Leben zurückholen.

Hier sollte ein Psychologe zu Rate gezogen werden, da Ergotherapie allein nicht ausreichend ist, hingegen sicher eine gute ergänzende Maßnahme darstellen würde.

Wenn Sie jetzt gerade eine schwere Situation durchmachen und jemanden zum sprechen benötigen, rufen Sie die TelefonSeelsorge an.  0800/ 111 0 111 (anonym und 24h)